Kölner Dom

Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren
liebe Kolleginnen und Kollegen,

2002 wurde der erste Deutsche Kongress für Versorgungsforschung in Köln veranstaltet. Seitdem hat sich der Kongress zu einem unverzichtbaren Forum für den wissenschaftlichen Austausch medizinischer, psychosozialer und gesundheitswissenschaftlicher Disziplinen entwickelt. Gleichzeitig bildet er eine wichtige Plattform für den Kontakt zwischen Akteuren der Gesundheitspolitik und Verbänden im Gesundheitswesen.

Der nunmehr 10. Deutsche Kongress für Versorgungs- forschung wird unter dem thematischen Schwerpunkt „Arzneimittelversorgung: Qualität und Effizienz“ vom 20.10.2011 bis zum 22.10.2011 wieder in Köln stattfinden. Der Kongress wird vom Deutschen Netzwerk Versorgungs- forschung e.V. zusammen mit der Gesellschaft für Arzneimittelanwendungsforschung und Arzneimittel- epidemiologie (GAA) e.V. ausgerichtet. Am 20.10.2011 werden von den DNVF-Arbeitsgruppen Seminare zu den Methoden in der Versorgungsforschung durchgeführt.

Zusammen mit den anderen Partnern im DNVF werden wir ein wissenschaftlich attraktives Programm zusammenstellen. Der Themenschwerpunkt „Qualität und Effizienz“ soll die vielfältigen Facetten aktueller Probleme in der Arzneimittelversorgung aufgreifen. Dabei spielen sowohl politische und strukturelle Rahmenbedingungen als auch Probleme des demographischen Wandels und der Innovationsimplementierung eine wichtige Rolle. Schlagworte wie „Sicherheit“, „Qualität“, „Nutzen“ und „Effizienz“ beschreiben relevante Teilaspekte eines komplexen Versorgungsbereichs, der eine gute Vernetzung medizinischer, pharmazeutischer sowie psychosozialer und gesundheitswissenschaftlicher Disziplinen erfordert.

Wir erhoffen uns einen multidisziplinären Diskurs zur Weiterentwicklung einer effektiven und effizienten Arzneimittelversorgung, auch im Bereich der Selbstmedikation, der die Entwicklung und Probleme einer Medikalisierung ebenso in den Blick nimmt wie den gesellschaftlichen Nutzen und die Auswirkungen auf die Finanzierung in unserem Gesundheitssystem.

Prof. Dr. Sebastian HarderProf. Dr. Holger Pfaff